IKDR Vollversammlung 20.05.2022 in Braunschweig

Völkische Siedler in Niedersachsen – sie sind Thema der Vollversammlung der Initiative „#Kirche für #Demokratie – gegen #Rechtsextremismus“ in Niedersachsen (IKDR) am 20. Mai, 14.30 Uhr im Franziskus-Saal des Theologischen Zentrums Braunschweig.

Die IKDR Hannover ist jetzt die IKDR Niedersachsen. Aus diesem Grund wird auch unsere Webseite neu gestaltet und zieht um. Wir bitten Sie um etwas Geduld. Sobald die neuen Inhalte verfügbar sind, können Sie die Webseite unter: www.ikdr-niedersachsen.de erreichen.

Die Initiative „Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers

Bild: IKDR

An vielen Orten in der hannoverschen Landeskirche sind rechtsextreme Aktivitäten zu beobachten. Dem können Christen nicht tatenlos zusehen. Aus diesem Grund wurde am 10. Dezember 2010 in Bad Nenndorf die Initiative „Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ (IKDR) in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers gegründet.

Die Initiative will mit ihrer Arbeit rechtsextreme und menschenfeindliche Haltungen innerhalb und außerhalb der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers benennen und ihnen konstruktiv entgegen treten. Sie will zur Verbesserung und gemeinsamen Entwicklung von Maßnahmen, Aktivitäten sowie Arbeitsformen zur Auseinandersetzung mit rechtsextremen Einstellungen im Raum der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers beitragen.

Vollversammlung der IKDR am 07.02.2020

Wir laden herzlich ein zum öffentlichen Teil der 9. Vollversammlung
der Initiative „Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“
in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers (IKDR)
am Freitag, 7. Februar 2020, um 14.30 Uhr
im Haus kirchlicher Dienste | Archivstraße 3 | 30169 Hannover
14.30 Uhr: Eröffnung durch den Sprecher*innenrat der IKDR
14.50 Uhr: Vortrag und Aussprache
„Antisemitismus heute – Erfahrungen, Einordnung und
Anfragen an die Evangelische Kirche“

Bundeskongress der AfD-Nachwuchsorganisation Junge Alternative am 4. November

Gegen den Bundeskongress der AfD-Nachwuchsorganisation Junge Alternative am Sonntag, 4. November, im Barsinghäuser Zechensaal sind inzwischen zwei Protestveranstaltungen angemeldet: die Großdemonstration des Bündnisses Barsinghausen ist bunt und eine Kundgebung, die nach Angaben der Stadtverwaltung von einem Barsinghäuser aus dem linken politischen Spektrum organisiert wird. Die Stadtverwaltung bereitet sich nach Gesprächen mit der Polizei auf eine Teilnehmerzahl „im vierstelligen Bereich“ vor, wie Erster Stadtrat Thomas Wolf mitteilt.

Das Bündnis Barsinghausen ist bunt hat nach den Worten seiner Sprecherin Sybille Bruchmann-Busse im Stadtgebiet, aber auch weit darüber hinaus große Resonanz auf den Aufruf zu der Protestdemonstration erfahren. „Ganz viele Gruppen wollen kommen und haben schon Schilder gemalt“, berichtet Bruchmann-Busse. „Wir wünschen uns eine große, bunte Veranstaltung und wollen zeigen, dass wir viele sind.“ Die Demonstration unter dem Motto „Verfassung und Vielfalt schützen – Barsinghausen nazifrei“ soll um 11.30 Uhr am Bahnhof starten. Von dort aus planen die Organisatoren einen Umzug über die Siegfried-Lehmann-Straße und die Hinterkampstraße am Zechensaal vorbei und weiter über die Langenkampstraße und die Bergamtstraße zum Mont-Saint-Aignan-Platz. Dort sind nach Bruchmann-Busses Worten während der Abschlusskundgebung drei Wortbeiträge geplant. Sprechen werden demnach der Egestorfer Pastor Sebastian Kühl, das Sprecherduo der Grünen Jugend Niedersachsen, Carolin Miesner und Timon Dzienus, sowie der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch. Für musikalische Untermalung sorgt die Bantorfer Band Sound of Hope, in der Flüchtlinge mit von der Partie sind. Bruchmann-Busse rechnet damit, dass die Abschlusskundgebung gegen 12.30 Uhr beginnen und etwa eine Dreiviertelstunde dauern wird. „Wir wollen den verkaufsoffenen Sonntag nicht zu sehr behindern“, betont die Bündnis-Sprecherin.

Die Stadt als Versammlungsbehörde und die Polizei wünschen sich, dass der Demonstrationszug nicht genau am Zechensaal vorbeiführt, sondern auf der Hinterkampstraße bereits unterhalb der Versammlungsstätte nach rechts in die Schulstraße abbiegt. Abgewogen werden müsse zwischen dem Recht auf Versammlungsfreiheit und der öffentlichen Sicherheit, erläutert der Erste Stadtrat. Die endgültige Entscheidung über den Weg soll noch bei einem sogenannten Abstimmungsgespräch zwischen Versammlungsbehörde, Polizei und den Demo-Organisatoren fallen.

Bei der zweiten angemeldeten Protestveranstaltung handelt es sich nach Angaben von Wolf um eine stationäre Kundgebung im Bereich des Conrad-Bühre-Weges, der zweiten Zufahrt zum Parkplatz des Zechengeländes. Angemeldet sind laut Wolf für den Zeitraum von 13 bis 19 Uhr rund 100 Teilnehmer mit einem Lautsprecherwagen. Ziel der Kundgebung seien offenbar die abreisenden Teilnehmer der AfD-Veranstaltung, sagt der Erste Stadtrat.

http://m.haz.de/Umland/Barsinghausen/Barsinghausen-Der-Zechensaal-steht-schon-unter-Polizeischutz